Heute war ich mit Sri Lanka beim TA, weil sie am Unterkiefer eine nicht dahin gehörende Verdickung hat, was ich letzte Woche gemerkt habe. Bin gerade vor ner guten Stunde wieder heimgekommen mit ihr.

Das, was ich immer befürchtet habe, natürlich immer in der Hoffnung, es passiert nicht/nie, Sri Lanka ist nun mit ihren 18 1/3 Jahren leider doch sehr krank und ich natürlich sehr sehr traurig und auch frustriert und niedergeschlagen.
Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein KnochenKarzinom, aber selbst, wenn es nicht bösartig ist, man kann Sri Lanka in ihrem Alter nicht mehr operieren. Und eine Röntgenaufnahme etc. würde lediglich den Fortschritt zeigen, was aber weder meiner Maus noch mir hilft.
Es kann, sollte das Ding sehr schnell (weiter-)wachsen, sehr schnell dazu führen, daß ich mich von Sri Lanka trennen muß – für immer.
Sie hat jetzt eine homöopathische Spritze bekommen, Tropfen kann ich ihr auch geben, die uU das ganze etwas aufhalten.

Sollte sie – und das kann laut TA auch sehr schnell gehen – Schmerzen haben/bekommen, dann werden sich unsere Wege trennen. Trennen müssen. Für immer.
Ich weine und versuche, es zu verstehen.

Es ist sehr sehr schwer, denn Sri Lanka hat mich einen sehr großen Teil meines Lebens begleitet, sie ist und war immer mein Schatz. Und wird dies klar auch immer bleiben.

Ich hätte natürlich eine nicht so ungünstige Phase erwünscht, aber das kann man sich halt nicht aussuchen.
Ich werde mich jetzt rar machen hier (und überall) und meine Zeit mit Srikki teilen, sofern sie das möchte (wenn sie nicht schläft) und zuläßt. Bisher kommt sie ja immer noch auf den Schoß und auch nachts zeigt sie mir, daß sie da ist.

Ich wünsche uns Beiden noch eine schöne Zeit (wie lang, liegt wohl nun in Gottes Hand) – immer in der Hoffnung, daß alles nur ein böser Traum ist.

Tschüss und alles Gute … der DoWi (auch Wilfried) mit seiner lady Sri Lanka