[18+] Es war einer jener Herbstabende, an welchem einem schon etwas kühlere anstatt lauer Luft um die Nase blies … dennoch sehr klar und auch irgendwie romantisch.
Mit Kristin-Lara war ich am Strand unterwegs … barfuß, den feinen weißen Sand zwischen den Zehen spürend, genießend. Wir schlenderten gut gelaunt, plaudernd, lachend, scherzend dahin … Hand in Hand. Irgendwie vertraut. Obwohl wir uns erst wenige Stunden kannten … es hatte den Anschein, als sei es eine halbe Ewigkeit.
Ich merkte an Kristin-Laras leichtem Zittern, daß ihr der inzwischen aufgefrischte Wind etwas zu schaffen machte … wir stoppten. Ich legte ihr gefühlvoll mein Sakko über die nur spärlich bedeckten Schultern … Kristin-Lara erwiderte es mit einem dankenden, ein wenig lasziven Lächeln. Ich genoß ihren Blick, ihr Lächeln … ihre Art. Sie ist eine zauberhafte Frau. Ihre langen, schwarzen, leicht gewellten Haare waren vom Wind zerzaust … sie sah wundervoll aus … wild und doch wie ein schwarzhaariger Engel.
Plötzlich – unvermittelt – hielt sie an. Hielt inne.
Dann öffnete sie sanft ihre Lippen und formte leise und verstohlen die Worte: „Ich habe eine Kalte Muschi … möchtest Du sie? Oder kann ich Dich damit nicht beglücken?“

Mir wurde ganz anders und ich war freudig überrascht, daß sie mir mit ihrem ganzen Vertrauen diese Worte schenkte, mir ihre Kalte Muschi darbot. Ich willigte mit einem leichten Kopfnicken ein … und wir setzen uns in den immer noch warmen weißen Sand. Um uns herum nur der Strand, Stille, diese vertraute Leere – und wir beide. Kristin-Lara und ich.

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