Please call *me litta*!
Bin ich 100 – liest Du:
Ja, Melitta is Hundert.
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Melitta [Vorname der Erfinderin eines mittels Sieb und Filterpapier arbeitenden Kaffeefilters] ist die Marke der Melitta-Gruppe, unter der Kaffeefilter, Röstkaffee sowie Kaffeeautomaten vertrieben werden.
Erfindung: Im Jahr 1908 ließ das Problem des Kaffeesatzes die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz zur Selbsthilfe greifen. Sie …
… durchlöcherte den Boden eines Messingtopfes zu einem siebartigen Gefäß und legte ein Löschblatt ihres Sohnes darauf. Die positive Resonanz im Familien- und Freundeskreis veranlasste sie, die Erfindung zu perfektionieren. Schon im Juli desselben Jahres meldete sie beim Kaiserlichen Patentamt einen “Kaffeefilter mit auf der Unterseite gewölbtem und mit Vertiefung versehenem Boden sowie mit schräg gerichteten Durchflusslöchern” zur Eintragung an.
Die Anfänge der Produktion: Mit Hilfe ihrer Familie produzierte Melitta Bentz fortan in Heimarbeit Kaffeefilter. Die Tagesproduktion wurde per Handwagen im Haus-zu-Haus-Verkauf vertrieben. Schon 1910 erhielt der Filter Preise auf der Dresdner Hygiene-Ausstellung. In seiner zylinderartigen Form wurde er anfangs aus Aluminium hergestellt, die ersten Steinzeug-Filter folgten 1919. Schon in den zwanziger Jahren gab es sie in sechs verschiedenen Größen vom Filter für eine Tasse bis zum Großfilter für 25 Liter. Das Unternehmen war inzwischen so stark gewachsen, dass in Dresden keine Expansionsmöglichkeiten mehr gegeben waren. 1929 siedelte es nach Minden an der Weser über.

























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8. Juli 2008 um 17:38
Günter
Hut ab, die Frau war nicht dumm